Diablo 2-Fans erhalten endlich neue Inhalte zum 30-jährigen Jubiläum der Diablo-Reihe, denn Blizzard hat einen neuen DLC für Diablo 2: Resurrected angekündigt, der eine neue Klasse sowie einige der von der Community am häufigsten gewünschten Features hinzufügt, allerdings zu einem Preis.
Ab heute können Spieler den DLC „Reign of the Warlock” für 25 US-Dollar erwerben. Die neue Klasse „Warlock”, die beschworene Dämonen sowohl zum Kämpfen als auch zum Opfern einsetzt, um Buffs zu erhalten, ist zwar die bemerkenswerteste Neuerung, aber die Community dürfte sich ebenso über einige der anderen Ergänzungen freuen, die Teil von „Reign of the Warlock” sind: einen Beutfilter und verbesserte Lagerungs-Tabs.
Beides gehört seit Jahrzehnten zu den von der Community am häufigsten gewünschten Funktionen. Lange Zeit mussten Spieler auf Mods von Drittanbietern oder externe Tools für Beutegefilter zurückgreifen, doch das wird künftig nicht mehr nötig sein. Blizzard weist darauf hin, dass Spieler nicht nur ihre eigenen Beutegefilter einrichten, sondern auch benutzerdefinierte Beutegefilter, die von anderen Mitgliedern der Community erstellt wurden, teilen oder auswählen können.
Was die Lagerungsregisterkarten angeht, so werden die Spieler endlich über spezielle Registerkarten für Materialien, Runen und Edelsteine verfügen. Die Gegenstände in den Registerkarten können nun auch gestapelt werden, was die Verwaltung des Inventars erheblich vereinfacht. Eine neue Chronik-Funktion dient zusätzlich als Wissensbibliothek für alle Beutegegenstände, die ein Spieler jemals gesammelt hat, einschließlich der Anzeige, wo jeder Gegenstand gefunden wurde.

Das ist eine ganze Menge für ein Spiel, das im Grunde genommen schon 25 Jahre alt ist, aber Blizzard fügt zusätzlich noch weitere Herausforderungen hinzu, die die Spieler bewältigen müssen. Anstelle einer neuen Schwierigkeitsstufe verbessert Blizzard stattdessen das Konzept der Terrorzonen, das bereits 2022 mit dem Patch 2.5 eingeführt wurde. In „Reign of the Warlock“ können Spieler mit Verbrauchsgegenständen auswählen, welche Akte des Spiels terrorisiert werden sollen, wodurch jede Zone und jeder Bosskampf schwieriger, aber auch lohnender wird.
Terrorzonen sind nicht nur eine Möglichkeit, den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, sondern auch der Schlüssel zu einigen der neuen Endgegnerkämpfe des Spiels. Im Schwierigkeitsgrad „Hölle“ werden die Spieler von Heralds of Terror gejagt, Feinden, die mit jeder Begegnung gefährlicher werden. Wenn man terrorisierte Versionen von Akt-Bossen im Schwierigkeitsgrad „Hölle“ besiegt, hat man zusätzlich die Chance, eine von fünf mystischen Statuen zu erhalten. Kombiniert man alle fünf im Horadric Cube, wird ein brandneuer Bosskampf gegen die Colossal Ancients freigeschaltet, ein Kampf, der laut Blizzard „dazu dient, deine Fähigkeiten und Builds auf die nächste Stufe zu heben“.
Blizzard hat kürzlich im Rahmen eines Specials zum 30-jährigen Jubiläum von Diablo die Pläne für das kommende Jahr für die Diablo-Reihe vorgestellt und dabei auch neue Details zu den nächsten Schritten für Diablo 4 und Diablo Immortal bekannt gegeben. Neben der Einführung des Warlocks in allen drei aktuellen Diablo-Spielen stellte Blizzard auch sein neues Endgame „War Plans“ für Diablo 4 vor und gab weitere Details zu anderen Features bekannt, die im neuesten Spiel der Reihe enthalten sein werden, darunter die Rückkehr des Horadric Cube, Charms und ein Beutegutfilter.