Die Einführung der Steam-Workshop-Unterstützung für „Warhammer 40k: Space Marine 2“ eröffnet das Potenzial für alle möglichen leicht zugänglichen Mods.
Wir haben das Glück, in einer Zeit zu leben, in der die großartigen „Warhammer 40k“-Spiele die schlechten zahlenmäßig übertreffen. Unter diesen Spitzenreitern bleibt „Warhammer 40k: Space Marine 2“ das produktivste Spiel – und es ist gerade noch besser geworden. Kurz nach Patch 14.0, dem „Confrontation-Update“, hat Saber Interactive der Community mit der Einführung der Steam-Workshop-Unterstützung die Schlüssel übergeben, sodass es einfacher denn je ist, das Spiel mit nur einem Klick zu modifizieren.
Im Internet gibt es zwar bereits alle möglichen „Space Marine 2“-Mods, doch die Benutzerfreundlichkeit des in Steam integrierten Mod-Managers ist kaum zu übertreffen – insbesondere seit der umfassenden Überarbeitung des Workshops durch Valve. Um das Kernspiel für diejenigen zu bewahren, die dies wünschen, wird beim Spielen mit Mods eine Trennung von der Basisinstallation von „Space Marine 2“ vorgenommen.
Dein Spielfortschritt wird unabhängig von deinem unmodifizierten Spielstand verwaltet, und du wirst vom öffentlichen Matchmaking getrennt. Private Lobbys stehen weiterhin zur Verfügung, Einladungen sind über Steam oder mithilfe eines Codes möglich. In der Ecke des Lobby-Bildschirms wird ein Wasserzeichen angezeigt, um alle darauf hinzuweisen, dass sie in einem modifizierten Spiel spielen.

Auf welche Mods solltet ihr besonders achten? Auch wenn die Auswahl zum Start natürlich noch begrenzt ist, kann man davon ausgehen, dass die meisten Modder ihre Kreationen nach Möglichkeit in den Steam Workshop stellen werden. Der Mod, auf den ich als Erstes geachtet habe, scheint bereits auf dem Weg zu sein: „Astartes Overhaul“ ist eine detaillierte, auf die Spielwelt ausgerichtete Erweiterung, die weitere Waffen, benutzerdefinierte Klassen, Upgrades und Gegner in das Spiel integriert. Da er regelmäßig als Reaktion auf Feedback aktualisiert wird, ist es nicht überraschend, dass er zu den ersten gehört, die den Sprung schaffen.
Vielleicht möchtet ihr noch mehr Action: „Deluge“ erhöht sowohl die Anzahl der Gegner als auch die der Truppmitglieder und lässt euch in absurde Kämpfe stürzen, die zwar definitiv nicht ausgewogen sind, aber auf jeden Fall Spaß machen. Wenn ihr lieber zu einer wahren Zerstörungskraft werden wollt, haltet Ausschau nach „Primarch Power Fantasy“, das euch weitaus mehr Gegner beschert, aber auch die Stärke eurer Waffen und Fähigkeiten sowie die Widerstandsfähigkeit eurer Rüstung erhöht.
„Active AI“ sorgt dafür, dass alle computergesteuerten Einheiten tatsächlich aktiv sind, und leistet hervorragende Arbeit dabei, Begegnungen dynamischer wirken zu lassen – ich hoffe daher, dass ich diesen Mod bald in der Workshop-Auswahl finden werde. Weitere willkommene Ergänzungen, auf die man achten sollte, sind der „Testing Menu“-Mod, mit dem man ganz einfach mit verschiedenen Einstellungen herumspielen kann, „Noclip“ für einen viel flexibleren Fotomodus, um die ganze Pracht der Kämpfe einzufangen, und „Blood“ für – nun ja – mehr von dem roten Zeug. Es ist nichts Ausgefallenes, aber es fühlt sich einfach richtig an.
Der Steam Workshop für „Warhammer 40k: Space Marine 2“ ist ab sofort verfügbar. Klickt hier, um euch umzuschauen – verständlicherweise ist das Angebot derzeit noch recht spärlich, aber ich gehe davon aus, dass viele der großen Namen schon bald ihren Weg auf die Plattform finden werden.
Darüber hinaus führt das „Confrontation“-Update den Gegner „Thousand Sons Terminus“ ein, fügt weitere heroische Waffen und Rüstungen hinzu und bietet zwei neue PvP-Karten. Es enthält außerdem die letzten beiden kosmetischen Gegenstände der zweiten Saison für die Salamanders und die Raptors.
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