Capcom veranstaltete ein neues Resident Evil Showcase, in dem unter anderem neues Gameplay und Details zu Resident Evil: Requiem versprochen wurden.
Nun, da das Showcase vorbei ist, erweist sich der Inhalt der Präsentation als recht dürftig. Alles drehte sich um Resident Evil: Requiem, aber echte neue Enthüllungen blieben weitgehend aus. Stattdessen lag der Schwerpunkt auffallend oft auf Nebensächlichkeiten und Merchandise-Artikeln. Dennoch gab es ein paar interessante Details. Hier sind die fünf wichtigsten Punkte.

Drei Schwierigkeitsgrade mit einem klassischen Twist
Resident Evil: Requiem wird mindestens drei verschiedene Schwierigkeitsgrade bieten. Für Spieler, die vor allem der Geschichte folgen möchten, gibt es einen Casual-Modus mit Zielhilfe. Darüber hinaus gibt es einen Standard-Modus, der das klassische Resident Evil-Erlebnis bieten soll.
Die auffälligste Option ist jedoch Standard (Classic). Dieser Modus kombiniert den Standard-Schwierigkeitsgrad mit einem alten Bekannten: Speichern ist nur mit Schreibmaschinen möglich, und dafür benötigt man Farbbänder. Eine klare Anspielung auf die klassischen Teile der Serie.

Craften mit infiziertem Blut
Capcom hat auch eine neue Variante des Crafting-Systems vorgestellt. Einige Gegenstände können nur mit infiziertem Blut hergestellt werden, das man durch das Töten von Zombies erhält. Die Hauptfigur Grace ist keine erfahrene Kämpferin, verfügt jedoch über eine Pistole namens Requiem. Diese Waffe wird sie benötigen, um sich aus Notfällen zu retten und an Rohstoffe zu gelangen, um zu überleben.

Auffallend viel Aufmerksamkeit für Merchandise
Ein großer Teil der Präsentation wirkte eher wie eine Produktvorstellung als wie eine Spielankündigung. So wurden Kooperationen mit der Uhrenmarke Hamilton gezeigt, mit zwei limitierten Uhren, die auf Grace und Leon basieren und von denen jeweils nur 2.000 Exemplare hergestellt werden.
Außerdem wurden ein Amiibo, ein spezieller Nintendo Switch 2 Pro Controller, Orchesterkonzerte, eine Deluxe Edition und neue Figuren von Grace und Leon vorgestellt. Für Fans gibt es genug zu sammeln, aber das Tempo dieser Segmente nahm der Präsentation etwas die Dynamik.
Diese Zombies verhalten sich anders als sonst
Die Zombies in Resident Evil: Requiem scheinen mehr Persönlichkeit zu haben, als wir es gewohnt sind. Einige zeigen deutlich Verhaltensweisen aus ihrem früheren Leben. So putzt ein Hausmeister auch nach seiner Infektion weiter und ein Mann drückt panisch immer wieder auf die Aufzugsknöpfe.
Der auffälligste Moment kommt am Ende des Trailers, als ein Zombie scheinbar ganz normal mit Grace spricht. Was genau dahintersteckt, ist noch unklar, aber es wirft Fragen über die Natur des Virus und die Richtung auf, in die die Geschichte geht.
Elpis?
Am Ende der Präsentation wurde auf ein Geheimnis angespielt, das Leon mit sich herumträgt, mit einem kryptischen Hinweis auf etwas, das Elpis genannt wird. Was genau das ist, bleibt vorerst ein Rätsel. Es scheint jedoch mit dem Tod von Graces Mutter Alyssa und möglicherweise auch mit der mysteriösen Bisswunde zusammenzuhängen, die Fans bereits zuvor bei Leon bemerkt hatten.
Resident Evil: Requiem erscheint am 27. Februar 2026 für Xbox, PC, PlayStation und Nintendo Switch 2.