Wer gehofft hatte, dass Predator: Badlands heimlich zu einer neuen Alien vs. Predator-Konfrontation führen würde, wird enttäuscht sein.
Regisseur Dan Trachtenberg hat in einem Gespräch mit Empire deutlich gemacht, dass in dem Film keine Xenomorphs zu sehen sein werden.
Diese Nachricht mag für einige Fans überraschend sein, zumal die bösartige Megakorporation Weyland-Yutani in den ersten Trailern eine große Rolle spielt. In den Bildern sehen wir Elle Fanning als Thia, einen synthetischen Androiden aus der Biowaffenabteilung von Weyland-Yutani. Es scheint sehr wahrscheinlich, dass das Unternehmen nicht zufällig mit dem tödlichen Planeten Kalisk zu tun hat, auf dem die Geschichte spielt.
Der Trailer enthält außerdem einige deutliche Anspielungen auf die Alien-Reihe. So endet das Video mit einer spektakulären Einstellung, in der ein riesiger Mech das Schlachtfeld betritt, um sich einem Monster zu stellen. Viele Zuschauer fühlten sich sofort an den ikonischen Power Loader aus Aliens erinnert. Dazu sagt Thia in geheimnisvollem Ton: „We might not be alone in this hunt.“ Laut Trachtenberg sollten Fans darin jedoch keinen Alien-Crossover sehen.
„In diesem Film kommt kein Xenomorph vor“, erklärt der Regisseur. „Aber genau das macht ihn umso spannender. Wir fügen die Alien-Franchise nicht einfach hinzu, damit die Actionfiguren gegeneinander kämpfen können. Es gibt starke, organische Gründe, warum Weyland-Yutani in diese Geschichte gehört.“
Stattdessen liegt der Fokus ganz auf dem Predator selbst. Die Hauptfigur ist Dek, ein junger Yautja, der als „Runt“ gilt, also als Außenseiter innerhalb seines Clans. Während Predators normalerweise die Rolle des Antagonisten übernehmen, dreht sich diesmal alles um seinen Kampf um Anerkennung. Auf dem Planeten Kalisk wählt Dek sein Jagdgebiet und muss kämpfen, um seinen Wert sowohl gegenüber seinem Vater als auch gegenüber seinen Artgenossen zu beweisen. Im Trailer hören wir ihn selbstbewusst sagen, dass er nicht die Beute ist.
Obwohl Predator: Badlands keine Xenomorphs enthält, bedeutet das nicht, dass die Alien-Franchise stillsteht. Im Gegenteil, der Hype um Alien: Earth erreicht derzeit einen Höhepunkt, da das Finale näher rückt. Vorläufig scheinen beide Filmreihen also ihren eigenen Weg zu gehen, auch wenn die Verbindung zu Weyland-Yutani natürlich weiterhin Anlass zu Spekulationen gibt.
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