Die neue Zeichentrickserie „Stranger Things: Tales from ’85“ erscheint am 23. April auf Netflix und spielt zwischen der zweiten und dritten Staffel der Originalserie.
Das wirft bei den Fans sofort Fragen auf: Wie können die Figuren erneut auf übernatürliche Wesen treffen, wo doch das Tor zur „Upside Down“ am Ende der zweiten Staffel gerade erst geschlossen wurde?
Laut Showrunner Eric Robles bleibt die Serie der bestehenden Handlung treu. Gleichzeitig räumt er ein, dass es eine Herausforderung war, neue Bedrohungen einzuführen, während es in Hawkins scheinbar ruhig ist.
Ohne konkrete Spoiler zu verraten, sagt Robles, dass das Team einen Weg gefunden hat, neue Monster in die Geschichte einzubauen. Das bot Raum, um innerhalb dieses spezifischen Zeitraums größere Geschichten zu erzählen.
Das wirft eine weitere Frage auf: Warum wird in den späteren Staffeln nichts über diese Ereignisse gesagt? Auch dafür hat Robles eine Erklärung. Seiner Meinung nach haben die Figuren später einfach größere Sorgen. „In den späteren Staffeln geht es um viel größere Bedrohungen“, erklärt er.
Seiner Meinung nach kann die Zeichentrickserie als Erweiterung der bestehenden Geschichte betrachtet werden, ist aber nicht unverzichtbar. „Man kann diese Serie aus der Zeitachse herausnehmen, ohne dass sich etwas ändert. Man kann aber auch einfach neue Abenteuer mit diesen Figuren erleben.“
Auf jeden Fall scheint Netflix darauf zu setzen, dass die Fans dafür offen sind. „Stranger Things: Tales from ’85“ befindet sich seit 2023 in der Entwicklung und soll die Lücke zwischen bestehenden Fans und neuem Publikum schließen. Die Serie lässt sich von klassischen 80er-Jahre-Filmen wie „Ghostbusters“, „The Lost Boys“ und „The Goonies“ inspirieren, wobei der Schwerpunkt auf Abenteuer und echter Spannung liegt.
Um auch innerhalb eines begrenzten Zeitrahmens Wirkung zu erzielen, liegt der Fokus nicht nur auf der Gefahr, sondern auch auf der emotionalen Entwicklung der Figuren. Neue Charaktere wie Nikki Baxter sollen dazu beitragen, indem sie eine frische Dynamik in die Gruppe bringen. Auffällig ist zudem, dass die Serie mit einer komplett neuen Sprecherbesetzung aufwartet. Laut Robles entsteht dadurch eine authentischere, jugendliche Energie, die zu dieser „verlorenen“ Phase der Geschichte passt.
Alle zehn Episoden werden am 23. April veröffentlicht, wobei Fans in einigen Kinos bereits früher einen Vorgeschmack auf die ersten beiden Episoden erhalten. Damit setzt Netflix auch auf ein besonderes Seherlebnis außerhalb der Plattform selbst.
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