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Das riesige mythische Item in Diablo 4

Alfred Hahmann
07. Juli 2026 2 Min Lesezeit 🔥 9.2k Aufrufe 💬 0 Kommentare

In Saison 14 von „Diablo 4“ wurden die mythischen Gegenstände in Blizzards ARPG grundlegend überarbeitet – und den ersten Rückmeldungen nach zu urteilen, kommt diese Änderung nicht besonders gut an.

Die Saison „Season of Death Awakening“ startete am 30. Juni und führte das von Blizzard als „Mythic Uniques 3.0“ bezeichnete neue System ein, bei dem jeder der Hunderte von einzigartigen Gegenständen im Spiel in einer noch stärkeren mythischen Version gefunden (oder umgewandelt) werden kann. Theoretisch sollte dies die Build-Möglichkeiten im Endgame erweitern und den Spielern mehr Auswahl bei der Ausrüstung ihrer Charaktere bieten. Blizzard erklärte, dass „Mythic Uniques 3.0“ keineswegs nur eine vorübergehende saisonale Änderung sei, sondern künftig ein fester Bestandteil des Spiels bleiben solle.

Der Nachteil des neuen Systems besteht darin, dass es auch bei den Mythics für mehr Zufälligkeit sorgt, sodass selbst ehemals als „Best-in-Slot“ geltende mythische Unikate (jetzt „Iconic Mythics“ genannt) wie „The Grandfather“ oder „Heir of Perdition“ nun in den meisten Fällen deutlich schlechter sind als zuvor und sich in der Regel nicht mehr lohnen. Ebenso ärgerlich ist, dass das Herstellen eines Unikats zu einem mythischen Unikat mithilfe des Horadrischen Würfels weitgehend dem Zufall unterliegt und oft einen anderen Gegenstand als den ursprünglich in den Würfel eingelegten liefert.

Mythische Gegenstände scheinen zudem seltener zu sein als zuvor, da die Dropraten gesunken sind und die Möglichkeit, bestimmte mythische Gegenstände herzustellen, weggefallen ist. Insgesamt hat man nun den Eindruck, dass es fast vollständig außerhalb der Kontrolle der Spieler liegt, brauchbare mythische Gegenstände zu erhalten.

Saison 14 befindet sich noch in einem frühen Stadium, daher ist es möglich, dass Blizzard die Drop-Raten anpasst oder Änderungen am Herstellen von Mythics vornimmt, um einige der Probleme, über die sich die Spieler beschwert haben, noch vor Ende der Saison zu beheben. Auch wenn die neue Saison insgesamt nicht gut angenommen wird, gab es doch einige durchweg positive Änderungen, wie zum Beispiel Korrekturen, die den schlimmsten Grind in Diablo 4 deutlich erleichtern.

Alfred Hahmann ist Autor bei plaaay.de und berichtet über Games, Hardware und aktuelle Trends rund ums Gaming. Er legt Wert auf klare News, schnelle Einordnung und hilfreiche Guides – von Release-Updates und Patchnotes bis zu Kaufberatung und Technik-Themen.

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