Call of Duty-Fans können aufatmen: Das neue Spiel dieses Jahres erscheint nicht auf Konsolen der letzten Generation.
Damit müssen sich die Entwickler nicht mehr an veraltete Hardware anpassen.
Die Gerüchteküche brodelte noch Anfang dieser Woche auf Hochtouren. Es wurde behauptet, dass das nächste Call of Duty, bei dem es sich laut Insidern um Modern Warfare 4 handeln soll, auf der PlayStation 4 getestet wurde. Das sorgte für Unruhe, zumal diese Konsole zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits rund dreizehn Jahre alt sein wird. Angesichts der Gerüchte über einen möglichen Nachfolger der aktuellen Generation sind viele Spieler der Meinung, dass die Serie durch ältere Systeme technisch ausgebremst wird.
Diese Bedenken scheinen nun unbegründet zu sein. Über den offiziellen X-Account hat Activision bestätigt, dass das neue Call of Duty nicht für die PS4 entwickelt wird. Damit scheint auch die Xbox One außen vor zu bleiben. Es wäre das erste Mal seit Call of Duty: Ghosts, dass ein Teil der Reihe nicht auf dieser Konsolengeneration erscheint.
Ob dies tatsächlich zu einem großen technologischen Sprung führt, bleibt abzuwarten, aber die Fans hoffen darauf. Die Serie ist seit Jahren als eine der meistverkauften Franchises bekannt, auch wenn der jüngste Teil, Call of Duty: Black Ops 7, einen leichten Einbruch verzeichnete. Das Spiel landete in den US-Jahrescharts nur auf Platz fünf, der niedrigsten Platzierung seit Call of Duty: World at War. Bemerkenswerterweise wurde das Spiel von „Battlefield 6“, dem traditionellen Konkurrenten der Serie, überholt.
Interessant ist auch die Rolle von Microsoft, das nach der Übernahme von Activision eine Vereinbarung mit Nintendo geschlossen hat, um „Call of Duty“ auf Nintendo-Plattformen zu bringen. Bislang ist davon noch nicht viel zu sehen, aber es wirft die Frage auf, ob zukünftige Teile vielleicht auf neuer Hardware wie der Switch 2 erscheinen werden, anstatt auf älteren Konsolen.
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