Surfshark hat eine neue Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass Call of Duty relativ gesehen das größte Interesse an Cheats weckt.
Dabei geht es ausdrücklich nicht um die tatsächliche Anzahl der Cheater pro Spiel, sondern um das Suchinteresse rund um Cheats.
Surfshark stützt seine Untersuchung auf das Suchvolumen. Mit anderen Worten: Es wurde untersucht, wie oft Spieler online nach Cheats in Verbindung mit bestimmten Spielen suchen. Das sagt etwas über das repräsentative Interesse am Cheaten aus, aber nichts darüber, wie viele Spieler tatsächlich Hacks verwenden oder wie effektiv Anti-Cheat-Systeme sind.
Die Untersuchung misst also keine tatsächlichen Verstöße und gibt auch keinen Einblick in die Qualität der Anti-Cheat-Maßnahmen pro Titel. Für einen vollständigen Überblick, einschließlich Methodik und Erläuterung des Verfahrens, verweist Surfshark auf seinen ausführlichen Bericht.
Call of Duty an der Spitze
Dass Call of Duty an der Spitze landet, ist auffällig, aber nicht völlig überraschend. Die Franchise hat seit Jahren mit einem hartnäckigen Cheater-Problem und einem ständigen Kampf gegen Aimbots, Wallhacks und andere Exploits zu kämpfen. Das hohe Suchinteresse unterstreicht, wie wichtig dieses Thema innerhalb der Community ist.
Auffällig ist, dass Battlefield 6 fast ganz unten steht. Dieser Titel war bisher weniger in den Nachrichten rund um das Thema Cheater, was möglicherweise mit dem geringeren Suchinteresse zusammenhängt.
Andere Titel, die in der Studie hoch punkten, sind nicht sehr überraschend. Tom Clancy’s Rainbow Six Siege liegt auf Platz drei und PUBG: Battlegrounds auf Platz fünf.
League of Legends ganz unten
Ganz unten auf der Liste steht League of Legends. Auch das lässt sich logisch erklären. Das Spiel hat kürzlich strengere Maßnahmen gegen Cheater eingeführt, und in einem MOBA hat Hacking in der Regel weniger direkte Auswirkungen als beispielsweise ein Aimbot in einem Ego-Shooter. Dota 2 steht beispielsweise ebenfalls ganz unten.
Nicht jeder berüchtigte Titel ist in der Studie zu finden. So fehlt beispielsweise Team Fortress 2, obwohl dieses Spiel seit längerer Zeit mit Bots und Cheatern zu kämpfen hat. Dies zeigt einmal mehr, dass die Studie ausschließlich das Suchinteresse und nicht die tatsächlichen Probleme innerhalb der Spiele betrachtet.
Die vollständige Rangliste
Die Reihenfolge von hoch nach niedrig lautet wie folgt:
- Call of Duty
- Rocket League
- Tom Clancy’s Rainbow Six Siege
- Marvel Rivals
- PUBG: Battlegrounds
- Apex Legends
- Dead by Daylight
- Fortnite
- Arc Raiders
- Counter-Strike 2
- Dota 2
- Valorant
- Battlefield 6
- Overwatch 2
- League of Legends